Gute Laune Therapie - wo ist alle Energie geblieben?

 

Obwohl die Tage langsam wieder länger werden, fühlen sich viele von uns schlapp, antriebslos oder leiden unter schlechter Haut.
Der Grund liegt oft im gestörten Säure-Base-Haushalt ein Regulationssystem, das der Körper normalerweise mit hilfe von verschiedenen Stoffwechselvorgängen im Gleichgewicht hält. Schliesslich produziert er ständig Säuren  - etwa durch die vermehrte Aufnahme säurebildender Nahrung - die aber über Lunge, Haut, Nieren und Darm meist ausgeschieden werden.

Dazu benötigt er unteranderem basische Nahrung um die Säuren zu neutralisieren.

Wird die giftige Fracht jedoch zu gross, und kommen noch Bewegungsmangel und geringe Flüssigkeitsaufnahme dazu, schiesst die Säureproduktion in die Höhe. Als Lager für diesen Sondermüll nutzt der Körper vor allem das Bindegewebe. Mit fatalen Folgen.
Die  Gift-Depots verstopfen die Transitstrecke zwischen den Zellen. Dadurch wird die Sauerstoff- und Nährstoff-Versorgung entscheidend behindert. Wir machen schlapp, fühlen uns müde und ausgelaugt.

Vor allem Essen und Getränke sowie Bewegung und Entspannung wirken dem entgegen und entgiften den Körper. Damit gewinnen Sie schnell neue Energie und Lebenskraft.

 

 

20 basenreiche Nahrungsmittel

Banane, Kiwi, Naturjoghurt, Feldsalat, Fenchel, Sprossen, Pellkartoffeln, Kohlrabi, Maronen, Frischkäse, milder Apfelessig, Rotkohl, kalt gepresste Öle, Spinat, Honig, Petersilie, Trockenfrüchte, Tofu, Molke, Kefir, Orangensaft

 

20 saure Nahrungsmittel

Speck, Parmesan, Schmelzkäse, Pommes frites, Chips, Schmalz, Krabben, Olsardinen, Corned Beef, Quark, Leberwurst, Salami, Schinken, Essigessenz, Milchschokolade, Sandkuchen, Eigelb, Konserven, Cola, Marmelade

 

 


Entgiften durch Ernährung

Basenreiches Essen kann Übersäuerung ausgleichen. Stellen Sie den Speiseplan behutsam um!

 

 

Der Geschmack irrt

Ob ein Lebensmittel basisch ist oder nicht, können wir leider nicht schmecken. Denn der Geschmack sagt nichts darüber aus, wie das Nahrungsmittel im Körper verstoffwechselt wird. So schmecken Zitronen und Grapefruits zwar sauer, wirken aber im Stoffwechsel basenbildend.


Zurück zu den Wurzeln

Unscheinbares Wurzel- und Knollengemüse wie Rote Bete, Petersilienwurzel, Kartoffeln und alle Grüngemüse sind basen- mäßig sinnvoller als zum Beispiel leuchtend gelbe Paprika.


Trocken, aber gut

Getrocknete Früchte wie Aprikosen oder Dörrpflaumen sind, genauso wie frisches Obst, auch basisch, weil sie Kalium, Magnesium, Eisen, Kupfer und Mangan enthalten. Diese Mineralstoffe benötigt der Körper, um überschüssige Säuren zu neutralisieren. Bei frischem Obst immer zu reifen Früchten greifen:
Nur sie enthalten genügend Mineralstoffe, um ihre Säuren neutralisieren zu können.


Die besten Fette und Öle

Sonnenblumen- und Olivenöl wirken im Stoffwechsel neutral, das heißt, sie belasten nicht mit Säuren, liefern dem Körper aber wertvolle ungesättigte Fettsäuren.



Richtig kombinieren

Auch viele gesunde Lebensmittel (Haferflocken, Vollkornbrot, Walnüsse) bilden Säure. Es wäre jedoch ganz falsch, deswegen auf Dauer darauf zu verzichten. Besser ist es, sie mit frischem Salat, Obst und Gemüse zu kombinieren — und so in eine basenüberschüssige Mahlzeit umzuwandeln.
Der Mix macht‘s. Ideal wäre es, wenn 80 Prozent unserer Nahrung basisch oder neutral und 20 Prozent säuernd wären.



Sparsam mit Zucker

Der Süßmacher an sich enthält kaum Säuren und wird in vielen Säure-Basen-Tabellen als neutral eingestuft. Trotzdem belastet er den Körper bei seiner Umwandlung im Stoffwechsel mit Säuren und sollte deshalb sparsam genossen werden. Forscher sind mittlerweile davon überzeugt, dass vor allem isolierte Kohlenhydrate wie weißer Zucker oder Weißmehl die Übersäuerung des Gewebes beschleunigen können.



Radieschen sind besonders basenreich und damit sehr gesund!

 

Entgiften durch Bewegung - Nicht auspowern

Auch wenn hartes Training die sportliche Leistung steigert zum Entgiften ist das moderate Training besser geeignet. Durch Laufen, Radfahren, Schwimmen, Wandern, Walken oder Skilanglauf in „gemütlichem“ Tempo erhöht sich die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff aufzunehmen. Dieses Sauerstoff-Plus erleichtert den Zellen im Bindegewebe die Entschlackung.



Haltung bewahren

Wer den ganzen Tag im Sitzen arbeitet, sackt oft Stück für Stück in sich zusammen. Dadurch wird die tiefe Atmung behindert, und die Lunge hat Mühe, die anfallende Kohlensäure wieder loszuwerden. Darum ab und zu daran denken, sich bewusst aufzurichten, die Schultern zurückzunehmen und möglichst tief durchzuatmen.


Ins Schwitzen kommen

Ob Treppensteigen, Staubsaugen oder Saunabesuch - einmal am Tag sollten Sie ins Schwitzen geraten. Zusammen mit dem Schweiß werden eingelagerte Gifte und Salze über die geöffneten Poren aus dem Körper abtransportiert.

 

 

Sport macht den Stoffwechsel fit und bringt trotz Anstrengung neue Energie

 

Entgiften durch gesunden Schlaf

wenn man zur Ruhe kommt läuft das innere Reinigungsprogramm auf Hochtouren

 

Schlafvorbereitung

Wer die nächtliche Entgiftungs-Arbeit intensivieren will, nimmt vor dem Schlafengehen ein Entsäuerungs-Bad. Dafür finden Sie im Shop z.B. das Basenbad. Dieses in Wasser auflösen und komplett oder nur die Füsse darin baden.

 

Ein Glas genügt

Auch wenn Wein und Bier schnelles Einschlafen fördern, stören sie die gesunde Abfolge von Tief- und Traum- schlafphasen. Zudem erschweren sie der Leber, die um 2 Uhr nachts am aktivsten ist, durch Alkoholabbau die Entgiftungsarbeit.

Frischluftzufuhr

Viel Sauerstoff ist gut. Im Winter/Frühjahr vor dem Zubettgehen lüften, bei höheren Temperaturen mit offenem Fenster schlafen.

 

Entgiften durch Trinken

Viel Flüssigkeit täglich 2 Liter erleichtert das Gift-Ausschwemmen