
Cellulite Spezial
Auch hier gibt es den kleinen Unterschied:
Männer kriegen`s nicht, die Frauen kriegen`s.
Es beginnt ganz schleichend an den Oberschenkeln. Erst sieht man es nur, wenn man reinkneift. Dann entstehen leichte Wellen auf der Haut. Und wenn man fest mit den Fingern reindrückt, bleiben sekundenlang Dellen zurück.
Wenn Sie jetzt nichts tun, dann dauert es garantiert nicht mehr lange, bis auch Po und Hüften betroffen sind, und dann ist sie endgültig da: Cellulite
- Die Besten Methoden dagegen
- Wer bekommt Cellulite
- Wann Sie handeln müssen
Die besten Methoden gegen Cellulite
Cellulite ist das Schönheitsproblem Nummer Eins. Nicht gefährlich Aber höchst ärgerlich und gefürchtet, Und immer trifft sie Frauen. Weil deren Bindegewebe lockerer ist als das von Männern. Wellen und Dellen an Bein und Po.
Viele Namen, kein freundlicher. "Matratzenphänomen"."Sofaknopfeffekt". "Dermopanniculose." "Zellulitis" (falsch), "Cellulite" (richtig). Ärzte zucken meistens die Achseln. Nicht behandlungsbedürftig. Ein schwacher Trost für Frauen.
Solange es Schönheitsideale gibt, gibt's auch Cellulite.
Rubens und Goya schreckten vor nichts zurück. Sie malten ihre üppigen Models gnadenlos perfekt; ob Beinhaar oder Orangenhaut - alles per Pinsel dokumentiert. Und die Damen haben sich vermutlich nicht mal beschwert, das war nun mal so. Wie entsteht Cellulite überhaupt?
Unter der Haut liegt ein vielfach verflochtenes Netz von elastischen Bindegewebsfasern. Dazwischen, wie gefangenes Seetier, sitzen die Fettzellen. Das ist bei Männern und Frauen so. Aber einen Unterschied gibt es doch.
Unterschiede bei Mann und Frau
Männliche Gewebsfasern sind kreuzförmig vernetzt. Sie haben flache Fettzellen, die mehr in der Tiefe liegen. Das ist der Grund, weshalb Männer keine Cellulite kriegen.
Weibliche Gewebsfasern dagegen sind mehr parallel vernetzt, die kugeligen Fettzellen liegen dichter unter der Haut. Das hat einen Sinn, denn wenn eine Frau schwangerwird, muss sich ihr Bindegewebe besonders weit ausdehnen können. Deshalb ist es so Locker gestrickt.
Wenn Sie bei sich auf die Haut des Oberschenkels drücken, bleibt eine Welle zurück. Tun Sie dasselbe bei einem Mann, bleibt die Haut glatt. Je weicher das Bindegewebe, desto größere Freiheit für die Fettzellen. Das ist die Grundregel.
Wächst die Fettzelle (von Stecknadelkopf- bis Bohnengröße), dann bläht sie sich bei Frauen rund wie eine Weintraube, will das lockere Bindegewebs-Netz sprengen.
Das also ist der Grund, warum Cellulite eine eindeutig weibliche "Krankheit" ist. Wie viele Fettzellen man hat und wie dick die mal werden, wird schon in der Pubertät festgelegt. Es kommen später kaum noch welche dazu.
Darum ist die Ernährung in diesem Alter so wichtig. Die Fettzellen später per Diät wieder auf Normalmaß zu reduzieren, ist schwer. Geht, wenn überhaupt, immer nur auf Zeit.
